Das Spukschloss im Zeichen des Pentagramms

Der aktuelle Beitrag ist einem mysteriösem Gemäuer gewidmet, zu welchem ich leider keinerlei Sagen aus alter Zeit in Erfahrung bringen konnte. Dafür kursieren jedoch eine Menge urbaner Legenden um das verfallene Anwesen. Die Rede ist von Schloss Wolfskuhlen bei Rheinberg. Als ich das Herrenhaus zum ersten Mal sah, kamen mir unwillkürlich die “Blackstone-Chroniken” des Horror-Autors John Saul in den Kopf. Ich habe diese schaurige Lektüre vor einigen Jahren regelrecht verschlungen. Sollte es einmal zu einer Verfilmung der Bücher kommen, hätte Schloss Wolfskuhlen im Original-Zustand die perfekte Kulisse dazu abgegeben.
Leider besteht das Schloss nach einem Großbrand nur noch aus einer einsturzgefährdeten Ruine, an der der Zahn der Zeit unverdrossen weiter nagt. Dennoch scheint das Gebäude von einer eigenartigen Gänsehaut-Atmosphäre umgeben zu sein. Kein Wunder, dass es Liebhaber gespenstischer Geschichten in Scharen wie magisch anzieht, und sich zahlreiche Forenbeiträge ausführlich den Gerüchten um dieses Schloss widmen. Schade nur, dass es mutmaßlich unter den Besuchern einige Spätpubertierende zu geben scheint, die die zauberhafte Aura des Herrenhauses durch arg misslungene Graffiti-Experimente stark beeinträchtigt haben.

Sehr gut gefallen hat mir dieses auf YouTube gefundene Video, da es dass unheimliche Flair des Schlosses überzeugend widerspiegelt, ohne dabei reißerisch zu wirken:

Die spektakulärsten Legenden die sich um Schloss Wolfskuhlen ranken:

Das Schloss steht genau im Zentrum von fünf weiteren herrschaftlichen Bauten welche, wenn man sie per Luftlinie verbinden würde, ein Pentagramm ergeben. Es stellt also gleichsam den Mittelpunkt des Bösen dar.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war im Herrenhaus ein Kinderheim untergebracht, in dem Kinder nicht nur gequält sondern auch ermordet wurden. Die Leichen sollen sich auf dem verwitterten Friedhof hinter dem Schloss befinden und zum Teil auch in den Wänden des Schlosses eingemauert sein. Sehr oft wird von einem kleinen Mädchen berichtet, welches plötzlich auftaucht und genauso schnell auch wieder verschwindet. Eigenartig, dass diese Legende als Zeitpunkt der grauenvollen Geschehens die Nachkriegszeit benennt. Für mich wäre das düstere Dritte Reich und Hitlers menschenverachtendes Euthanasie-Programm für diese Geschichte plausibler gewesen.

BoniMail

Über dem Schloss-Eingang soll der Satz „Wer dieses Haus betritt… Stirbt!“ zu lesen sein und bevor der Keller zugeschüttet wurde, behaupteten neugierige Ghost-Touristen dort unten einen Waschmaschinen-Raum mit blutbespritzten Wänden vorgefunden zu haben. Eigenartigerweise habe ich auf keinem der zahlreich vorhandenen Fotos und Videos im Web einen Einhaltspunkt dafür gefunden.

Gleichgültig, welche der urbanen Legenden nun einen tatsächlichen Hintergrund hat, fakt ist: Ich würde mich freuen, wenn sich für das einstmals sicher prächtige alte Gemäuer ein seriöser Investor findet, der es in seinem Originalzustand wieder aufbaut und somit der Nachwelt erhält und eventuell auch für Besichtigungszwecke zugänglich macht.

Dieser Beitrag wurde unter Nordrhein-Westfalen abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

16 Antworten auf Das Spukschloss im Zeichen des Pentagramms

  1. Schmid sagt:

    In der Radiosendung Domian Schwarze Magie beschrieb eine Frau dort von einem Dämon angegriffen worden zu sein.

  2. Schmid sagt:

    Hallo, ich kam nur auf diese Seite, weil eine Frau, die Tote sieht und mit diesen sprcht offembar im Keller des Schlos Wolfkuhlen von eiem Dämon angegriffen wurde. Da ich zu solchen Phänomenen ein Buch schrieb, hatte ich mir die Radiosendung von Domian über schwarze Magie angehört, in der diese Frau zu Wort kam. Offenbar nehmen sensible Personen eher was wahr.

  3. lara. sagt:

    Hallo liebe Leute,
    Ich bin jetzt 15 jahre alt.
    Ich persönlich glaube an diese “ Gerüchte“.
    Ich nenne es mal Gerüchte, weil ich hier viel lese, dass es
    Sich hier nur um Gerüchte handelt.
    Ich war 2013 schon dort (also als ich 13 war.)
    Meine klassen gameraden sagten mir ich sei ein schisser dort hin zu gehen.
    Doch ich packte mir meine zwei Cousinen mein cousin und mein onkel und fuhren dahin.
    Ich weiss nicht mehr genau ob es das schloss war und wo es war.

    Doch mir wurde von meinem onkel erzählr das in diesem schloss in dem ich war viel passiert ist.
    Ich erzählte es meinen Freunden und darauf hin sagten sie mir dann ich wäre ein schisser.
    Naja.. auf jedenfall fuhren wir zu diesem schloss,
    Mir wurde schon auf dem hinweg mulmig.
    Ich habe die echte legende mal gelesen und es war die echte legende!
    Es wurden kinder vergewaltigt usw.
    Wir sind dort angekommen und es war so ca. 23:35 uhr
    Und dort war nur eine alte tankstelle vorgefunden
    Die Tankstelle war verlassen.
    Dort flackerte das Licht..
    Neben der Tankstelle befand sich ein Wohnwage,
    Dass ebenfalls verlassen war.
    Es war kein windzug dort ich könnte schwören die Tür ging auf und zu
    Als wenn jemand mit nem seil daran zieht .
    Ebenfalls war neben der Tankstelle ein haus das auch verlassen war.
    Das sich als geisterschloss entpuppte.
    Wir gingen zwar nicht in dem haus rein doch von weiterer Entfernung machten wir eine
    Beobachtung.
    Dort war ein kleines Mädchen zu sehen das Springseil gesprungen ist.
    Aufeinmal ging das Mädchen in dieses Haus rein,
    Und sprang wenige Sekunden aus dem Fenster und verschwand.
    Ich hatte solche angst doch zeigte es nicht!
    Neben dem haus war ein Feld, dort sei eine Geschichte,
    Dass auf dem Feld kinder versunken waren und Leute weg waren.
    Dort war nur Schlamm und es stellte sich raus, dass es Treibsand war.
    Man nannte es jedes Jahr wander-Frösche,
    Weil eines tages 10 Frösche dort lang liefen und in dem Treibsand versunken waren.
    Diese Frösche würde man einmal im jahr sehen.
    Ob es stimmt das weiss ich allerdings nicht.
    Auf der linken Seite befand sich nur ein Baum
    An dem eine tote Katze aufgehängt wurde, an einem seil.
    Diese katze hing scho länger da. Doch es sah sonaus als würde sie frisch dort hin
    gehangen.
    Mein onkel wusste das ich mega schiss hatte, doch ich wollte ein auf cool tun und es nicht
    Zeigen.
    Er stieg mit meinen cousinen und cousin ins Auto und fuhr einfach los.
    Lies mich dort stehen.
    Ich sah aus weiter Entfernung ein Feuer.
    Neben dem haus dort waren mehrere Menschen die
    Sich in einem Kreis gebildet haben.
    Sie hatten Schwarze Kleidung an und sich weiße
    Gesichter gemalt und schriehen die ganze zeit irgendwas
    Mit Satan ..
    Ich hatte erst später gemerkt das mein Onkel weg war
    Und ich lief erst ganz normal und „cool“ den weg lang.
    Doch dann rannte ich wie eine verrückte weg.
    5 min entfernt sah ich ein Auto ich war nass geschwitzt
    Und es war mein Onkel.
    Er wollte mir zeigen, dass ich nicht ein auf cool machen soll.
    Also er hatte auch später richtig ärger bekommen von meiner Mutter.
    Ich werde euch sagen, ich gehe nie Wieder in schloss wolfskuhlen, budberg oder
    Andere Schlösser wo sich solche paranormalen Aktivitäten abspielen.
    Ich selber habe es erlebt .
    Und es ist kein Scherz !!
    Ps; lara.

    • Anja sagt:

      Hallo Lara,

      vielen Dank für Deinen Erlebnisbericht.
      Ich kann absolut nachvollziehen, warum Deine Mutter sich Deinen Onkel vorgeknüpft hat. Er hat Dich ziemlich unverantwortlich einem hohen Risiko ausgesetzt. Allerdings ging die Gefahr meiner Meinung nach nicht von irgendwelchen Spukgestalten aus, sondern vielmehr von den dubiosen Sektenanhängern, welche Du dort bei ihren Ritualen beobachtet hast. Diese Leute sind auch dafür verantwortlich, dass die Überreste des alten Gemäuers immer mehr verunstaltet werden, wie es auf zahlreichen Fotos, die im Internet kursieren zu sehen ist. Diese Leute sind aber auch zu weitaus schlimmeren fähig. Ich empfehle hierzu die Lektüre des Tatsachenberichtes „Vater unser in der Hölle“ der Autorin Ulla Röhling. Aber Vorsicht: Starker Tobak und nichts für schwache Nerven.

      Lg Anja

  4. oliver sagt:

    Hallo erstmal.
    schön das es heute noch in der moderne welt und zeitalter der technick immer noch die gerüchste über dieses anwesen gibts. Mich würde sehr den heutigen zustsnd interessiere und od es heute noch legenden darüber gibs. Habe bei youtube ein video gefunden wo jemand mit einer drohne über das gelände fliegt. Sehr interessant. Einfach eingeben. Villa wolfskuhlen und dann auf videos des letzten Monats odet jahres.
    mich würde auch noch interessiere von wann bis wann war dad Kinderhrim und wann war das Feuer dort.
    so jetzt noch eine letzte sache. Habe mir die bilder von dem Anwesen genau angeschaut und bin an einer sache hängen geblieben. Die fassade oder mehr die farbe sieht do aus ob das asbest ist. Also vorsichtig sein 😉

  5. Thorsten Schwarz sagt:

    Also Hallo zusammen ich bin jetzt 36 j und in Budberg groß geworden von den Gerüchten über das Schloß habe ich das erste mal mit 12 gehört und ich muß sagen wir waren als Kinder oft dort und es gab keine komischen gehreusche oder kleine Mädchen die erscheinen und wieder verschwinden sorry Leute es gab nur dumme sataniesten ninjas ein schieß wutigen Bauern neben an und uns die kleinen Dorf Jungs

  6. Jacqueline sagt:

    eine frage gibt es eine legende über das Pentagramm wenn ja oder wenn nicht schreibt eine antwort zurück es ist wichtig

    • Rebe sagt:

      Hallo 🙂
      Freunde und ich waren neue Nacht da , und es ist wirklich komisches passiert….
      Ich bin etwas um das Haus gelaufen , weil ich Kinder Geschrei hörte , meine Leute sind im Haus gewesen … ich drehte mich kurz zum Haus und plötzlich stand ein kleines Mädchen vor mir . Ich muss schon sagen … mir ist echt das Herz in die Hose gerutscht . Ich rannte in Richtung meiner Freunde und hinter mir war eine junge Stimme sie sagte “ lauft bevor sie von euren Seelen Besitz nehmen “ . Meine Leute machten sich über mich lustig als ich ihnen das erzählte . Ich könnte noch schlimmere Sachen berichten … aber das würde mir niemals jemand glauben 😮 xoxo eve ❤

  7. holger sagt:

    Guten Tag !
    Ich bin 34 Jahre alt und lebe seid dem in rheinberg .
    Gerüchte rund um dieses gebeude kennen alle . Was wirklich an Wahrheit dran ist keiner . Wenn dort Kinder missbraucht und getötet wurden könnte man dazu irgendwo was lesen . Gibt’s aber nicht . Selbst in rheinberger Stadtarchiv kann man diesbezüglich nichts lesen . Allerdings muss dort etwas sein denn man hört dort tatsächlich komische Geräusche . Was dies ist kann mir keiner sagen . Ich bin selbst dort gewesen und habe mir vom inneren ein Bild gemacht . Gerade vom Boden des großen Raumes rechts vom Eingang war ich echt überrascht . Prachtvolle struckturen und malereien . Nur abgesehen von Geräusche nichts anderes entdeckt . Es gab vor Jahren ein bauprojekt in dem mehrere Häuser im vorgarten gebaut wurden bis auf Fundament und Grundmauern ist nichts weiter geschehen warum wieso weshalb ? Kein Plan aber von heute auf morgen war dort Feierabend . Man sagt( Vorsicht Gerücht ) das eines der Arbeiter aus ungeklärten gründen verstorben ist . Und es deswegen nie weiter ging . LG.Aus rheinberg

  8. Barbara sagt:

    Heute steht bei den Häusern: Vorsicht, bissiger Hund. 🙂
    Barbara

    PS: Schade um diese Burgen und Schlösser, die dem Verfall preisgegeben werden.

  9. Anja sagt:

    Hallo Peter,

    vielen Dank für Deinen sehr aufschlussreichen Kommentar. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es Dich traurig macht, dass das Schloss mittlerweile so arg verfallen ist, zumal Du ja lt. Deiner Schilderung zwei schöne Jahre Deiner Jugend dort verbracht hast.

    Herzliche Grüße aus Nürnberg
    Anja

  10. Peter Krannich sagt:

    Hallo liebe Gruselleute……mein Name ist Peter Krannich und ich bin nunmehr 52 Jahre alt. Ich habe von 1977 bis ende 1979 in diesem Schloss gelebt, da dort ein Heim für schwer Erziehbare Jungen gewesen ist. Dieses Schloss war zu dieser Zeit ein Wunderschönes Haus , wo ich eine schöne Zeit verbracht habe. Über dem Eingang war kein Spruch, wer dieses Haus bertritt..stirbt ! Nun, wir alle müssen irgendwann einmal Sterben. Ich habe 2 Jahre dort verbracht und habe auch kein kl. Mädchen dort gesehen das kam und wieder verschwand…alles Humbug…….Hinter dem Haus ist ein kl. Garten mit einem kl. Häuschen drauf, indem wir mit unserem Gartenmeister am Kohleofen gesessen hatten und Karten spielten. Hinter diesem Häuschen ist ein kl. Wald, wodrauf sich ein Privatfriedhof des Grafen befand. Dort findet man Uralte Grabsteine die umgefallen oder Zefallen waren. Aber, ich selbst habe dort gelebt und habe nie irgenwelche gerüchte gehört, das dort Kinder Beerdigt wurden. Auch in den Mauern des Schlosses sind keine Kinder eingemauert. Schade das das Schloss so verfallen ist. Wollte schon mal eine Fahrt dorthin machen, aber habe dann in Google Maps gesehen wie das Schloss jetzt aussieht. Schade……

    • Joop sagt:

      Hallo,
      Ich war vorhin dort.
      Es war 4 Uhr Morgens. Ich persönlich habe zum
      Ersten mal von diesem Schloß gehört und es wurde
      Einfach gesagt das wir feige sind dort hin zu gehen.
      Wir waren zu 6. keiner außer mir hat sich rein getraut.
      Ich bin durch den Eingang durch bis weiter zu 3 räumen.nichts.
      danach in den Keller hinten rum wo ich eine Waschmaschine. Durch die Gitter sah.
      Bin rein gegangen weiter zu 3 räumen und wieder nichts.
      Dafür das ich schon an so etwas glaube habe ich nicht mal eine Maus rumschleichen sehen oder hören.

    • Clarimonde sagt:

      Endlich mal jemand, der eine glaubwürdige und vernünftige Erzählung/Info zu diesem einst so wunderschönen Schloss liefert!!
      Ich werde immer wieder traurig, wenn ich dort mal vorbei fahre und sehe, wie es immer weiter verfällt. Gerne hätte ich früher auch mal eine Zeit lang dort gelebt. Dort in dem Garten am Kohleofen zu sitzen und Karten zu spielen hat sicher Spaß gemacht 🙂

    • Iris Dams sagt:

      Hallo,,, ich habe gerade den Kommentar vom Peter gelesen,,, mir stockt gerade der Atem,,,,, ich bin in den 70 er Jahren mit meiner Freundin mit dem Fahhrad oft zu diesem Schloss gefahren und wir habe und mit einigen Jungs dort angefreundet ,,, einer davon hieß Peter. Es war eine schöne aufregende Zeit für uns und mir ist auch in Gedanken geblieben wie herrschaftlich schon die Allee zum Schloss auf uns gewirkt hat ,,,,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.